OpenOffice Fonts
Aufgabe
Unter MS-Windows erstellte OpenOffice Dokumente finden unter UNIX/Linux häufig nicht die im Dokument verwendeten Schriften. Die meist als erstes sichtbare Konsequenz ist, aufgrund veränderter Schriftmetrik meist eine unpassende Formatierung des Schriftstückes.
Lösungsvorschlag
OpenOffice nutzt zur Anzeige von Textdokumenten nur die Schriften, welche auch gedruckt werden können (WYSIWYG = what you see is what you get). Die Schriften müssen also sowohl in der X11-Umgebung wie dem OpenOffice-Druckersystem bekannt sein:
1) Verzeichnis msttf unter /usr/share/fonts/ erstellen
2) Alle ttf-Dateien vom fonts-Verzeichnis von MS-Windows dorthin kopieren (C:\winnt\fonts, etc.)
3) Im msttf-Verzeichnis mkfontdir und mkfontscale ausführen
4) Aus- und wieder Einloggen und die Windows-Schriften sind unter Linux bzw. OpenOffice vorfügbar.
Eine gute Beschreibung, wie die Fonts unter Linux im OpenOffice-Druckersystem verfügbar werden, findet sich in der deutschen Dokumentation zu OpenOffice.
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